Vera Brandes

BIO

Vera Brandes, geboren am 22.05.1956 in Köln, ist eine deutsche Musikproduzentin und Musikwirkungsforscherin.

Bereits mit 17 Jahren begann sie, Jazzkonzerte und Tourneen zu organisieren, darunter eine Tournee mit dem Trio von Ronnie Scott. 1974 initiierte sie die Konzertreihe „New Jazz in Cologne“, in deren Rahmen am 24. Januar 1975 das legendäre „Köln Concert“ von Keith Jarrett stattfand. Obwohl der Pianist das Konzert aufgrund eines unzureichenden Flügels absagen wollte, konnte Brandes ihn überzeugen, dennoch aufzutreten.

1977 gründete sie gemeinsam mit dem Konzertveranstalter Kurt Renker das Plattenlabel CMP, das Alben von Künstlern wie Nucleus, Charlie Mariano und Jeremy Steig veröffentlichte. 1979 gründete sie das Label Wind Records, auf dem sie u.a. den Künstler Stephan Micus vorstellte. 1980 folgte die Gründung des Labels veraBra records, wo sie als alleinige Produzentin und Verlegerin tätig war und u.a. die Alben von Andreas Vollenweider veröffentlichte. 1984 rief sie das Label Intuition ins Leben, das als Schwesterlabel von Blue Note Records internationale Künstler und World Music Stars weltweit bekannt machte. Insgesamt produzierte und veröffentlichte sie über 350 Alben, unter anderem von Astor Piazzolla, Steps Ahead und  Mikis Theodorakis. Außerdem veranstaltete sie eine Vielzahl von Festivals (u.a. das One World Music Festival) und Tourneen.

Nach einem schweren Autounfall 1995 wandte sich Brandes der Erforschung der medizinischen Wirkungen von Musik zu. Von 2004 bis 2017 leitete sie das Forschungsprogramm für Musikmedizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg und führte unter anderem Studien zum Effekt von Musik auf Depressionen durch.

Sie entwickelte spezielle Klangtechnologien für Audiokuren gegen Depressionen, Burnout-Syndrom und Schlafstörungen. Brandes ist Gründungsmitglied der International Association for Music & Medicine (IAMM) und seit 2009 deren Vizepräsidentin.

2023 und 2024 wurde das Drehbuch von Ido Fluk, das erzählt, wie es dazu kam, dass Vera Brandes das „Köln Concert“ von Keith Jarrett organisierte, in dem Spielfilm KÖLN75 verfilmt, in dem die bekanntesten deutschen Filmstars mitwirkten. KÖLN75 feierte auf der Berlinale 2025 am 16. Februar Premiere, gefolgt von zehn ausverkauften Vorführungen während des Festivals. Die offizielle Kinopremiere wurde am 6. März in Köln gefeiert mit sieben weiteren lokalen Premieren in Deutschland sowie in Wien und Zürich. KÖLN75 startete am 13. März in über 140 Kinos in Deutschland, der Schweiz und Österreich und verzeichnete innerhalb von nur vier Tagen die höchste Zuschauerzahl pro Vorführung in deutschen Kinos.

Brandes hat zahlreiche wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und ist Co-Autorin mehrerer Bücher, darunter „Leben im Rhythmus – Die heilende Kraft der Klänge, Schwingungen und Gefühle“ (2006) und „Music That Works – Interdisciplinary Perspectives on the Potential of Music in Medicine and Therapy“ (Springer 2009)

Ihre Arbeit hat maßgeblich dazu beigetragen, das Verständnis für die heilende Kraft der Musik zu vertiefen und innovative musikbasierte Therapieverfahren zu entwickeln.

Köln 75 Spieltermine

06.03. Do Köln
Premiere
Cinenova
Kino1 19:30 mit Q&A,
Kino2 20:00 ohne Q&A

07.03. Fr Bonn
Kinotour
Rex 17:30 Uhr

07.03. Fr Düsseldorf
Kinotour
Cinema 20:30 Uhr

08.03. Sa Frankfurt
Kinotour
Cinéma 18:00 Uhr, Kino 1

09.03. So Wien
AT-Premiere
Filmcasino

10.03. Mo München
Premiere
City 19:30 Uhr

11.03. Di Leipzig
Kinotour
Passage 20:15 Uhr

11.03. Di Zürich
CH-Premiere
Frame Kino 20:15 Uhr

12.03. Mi Hamburg
Kinotour
Abaton 19:30 Uhr

13.03. Do Berlin
Special Screening
Kant 20:00 Uhr

14.03. Fr Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Rex ca. 17:30 Uhr

14.03. Fr. Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Filmpalette 19:00 Uhr

15.03. Sa Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Cinenova 19:00 Uhr

16.03. So. Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Odeon 14:30 Uhr

16.03. So Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Weißhaus  16:00 Uhr 

Köln 75 – Berlinale Special Gala

Interview-Anfragen bitte an management@verabrandes.com richten.