Dies ist ein großer Moment für mich.
Die Kette von Ereignissen, die uns heute hierher gebracht hat, klingt wie ein zauberhaftes Märchen
Die Tatsache, dass jemand – genauer gesagt Ido Fluk – vor fünf Jahren vorausschauend an das Jahr 2025 gedacht hat und die Tatsache, dass jemand anderes – nämlich Oren Moverman – zufällig einen deutschen Filmproduzenten kannte, der auf Anhieb JA sagte und die Tatsache, dass dieser Mann – nämlich Sol Bondy – sich auf die Suche machte, um mich zu fragen, was ich von der Idee halte, einen Film über das Köln-Konzert zu machen, der die Geschichte aus MEINER Perspektive erzählt, und die Tatsache, dass ich zu diesem Zeitpunkt so viel über das Leben an sich und gerade genug über Filme wusste, um richtig zu reagieren, ist alles für sich genommen schon höchst unwahrscheinlich.
Aber genau das macht den Zauber von Märchen aus: Die Unwahrscheinlichkeit, dass im Moment äußerster Verzweiflung ein Wunder geschieht, und der felsenfeste Glaube der Beteiligten an die Möglichkeit einer befreienden Wende.
Der unerschütterliche Glaube an diesen Film hat alle Untiefen umschifft, alle Unmöglichkeiten überwunden und dabei einer Zeit ein Denkmal gesetzt, in der es so schien, als sei alles möglich.
Ido, Du hast ein geniales Drehbuch geschrieben und den Stoff arrangiert wie Duke Ellington, den Akteuren dabei so viel Freiheit gelassen, wie es Miles Davis getan hätte und die Augen und Ohren für die Highlights der Story bewiesen, die Gil Evans alle Ehre gemacht hätten.
Dass dann auch noch so unfassbar großartige und Schauspieler gefunden wurden und alle darauf brannten, dabei zu sein:
Mala Emde, die mich mit so überzeugender Innbrunst, bezauberndem Charme und liebevoller Hingabe gespielt hat, als hätte sie vor 50 Jahren auf meiner Schulter gesessen. Susanne Wolff, die mit einem untrügerischen Instinkt für die Verhältnisse genau die richtigen Akzente setze, Jördis Triebel, die meine großartige unbeugsame Mutter genauso treffend verkörpert hat. Ulrich Tukur, der die Energie meines leibhaftigen Vaters erahnen konnte und mit Vehemenz zum Leben erweckt hat, Michael Chernus, der nicht wissen konnte, wie Figuren, wie die seine, damals typischerweise rüberkamen, die Frequenz aber genau getroffen hat und Alexander Scheer, der sich einmal mehr übertroffen hat und Manfred Eicher einen Glanz verlieh, der größer war, als seiner Vorlage. Benno Trebs, der nicht nur so aussieht, wie mein späterer Boyfriend, sondern auch so spricht wie er. Und schließlich Jon Magaro. Er hatte die schwierigste Aufgabe und hat sie großartig gemeistert. Ich schätze, seine Darstellung von Keith wird Keith dabei helfen, Frieden mit diesem ungeliebten Moment seines Lebens zu schließen.
Fred, Daniela, Christoph, Jen, Annegret, Fabien, Elena, Tobias, Ewa, Emilia, Leontine,
Kerstin, Annalena, Nadine, Elisa, Theklac und alle unsichtbaren Zauberer im Hintergrund:
Ihr sorgt mit Eurem Können dafür, dass alle großen und kleinen Details stimmen und seid mit so viel Herz bei der Sache, Ihr seid großartig!
Danke auch an meine Groundcrew und treuen Freunde: Renate Damm, Doris Graf, Tonia Madenford, Nina Buttmann, Wolf Reiser, Petra und Christian Sailer, Olof Schade und Miriam Anna Umhauer und meinen vielen wunderbaren Mitstreitern, die mich unterstützt und Großes beigetragen haben.
Allen voran gilt mein tiefer Dank dem wunderbaren Engel an meiner Seite, Dieter Broers, der mich immer wieder inspiriert, herausfordert und auf seinen Flügeln trägt.
Ich hoffe, das Märchen ist noch nicht zu Ende. Ich glaube an die Kräfte, die uns helfen, Wunder zu vollbringen und an die himmlische Führung, die es gut mit uns meint und an die Freiheit als die Triebfeder der Kunst und des Lebens selbst.
06.03. Do Köln
Premiere
Cinenova
Kino1 19:30 mit Q&A,
Kino2 20:00 ohne Q&A
07.03. Fr Bonn
Kinotour
Rex 17:30 Uhr
07.03. Fr Düsseldorf
Kinotour
Cinema 20:30 Uhr
08.03. Sa Frankfurt
Kinotour
Cinéma 18:00 Uhr, Kino 1
09.03. So Wien
AT-Premiere
Filmcasino
10.03. Mo München
Premiere
City 19:30 Uhr
11.03. Di Leipzig
Kinotour
Passage 20:15 Uhr
11.03. Di Zürich
CH-Premiere
Frame Kino 20:15 Uhr
12.03. Mi Hamburg
Kinotour
Abaton 19:30 Uhr
13.03. Do Berlin
Special Screening
Kant 20:00 Uhr
14.03. Fr Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Rex ca. 17:30 Uhr
14.03. Fr. Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Filmpalette 19:00 Uhr
15.03. Sa Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Cinenova 19:00 Uhr
16.03. So. Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Odeon 14:30 Uhr
16.03. So Köln
Eine Stadt schaut einen Film
Weißhaus 16:00 Uhr
Köln 75 – Berlinale Special Gala
Interview-Anfragen bitte an management@verabrandes.com richten.